Buch

AKTUELL SUCHE ICH Frauen aus verschiedenen Kulturen! Es hat mich schon immer interessiert, wie Frauen mit unterschiedlichen Lebensumständen auf ihren weiblichen Zyklus reagieren und damit umgehen. Sowohl in den Geschichten, als auch in den Portraits möchte ich eine lebendige Vielfalt an Erfahrungen und Lebensrealitäten abbilden. Ich freue mich über alle, die Lust haben, sich bei dem Projekt zu beteiligen und damit vielen Frauen weiterhelfen, die sich ganz neu mit ihrem Zyklus auseinandersetzen.

Worum geht es in dem Buch-Projekt?

Ich darf gerade ganz viele tolle Frauen kennenlernen, die mir ihre persönlichen Geschichten zum Thema “Menstruationszyklus” erzählen. Das Buch, das ich gerade schreibe ist ein Herzensprojekt und ich schreibe es, weil ich es damals, als ich angefangen habe, Frau zu werden gebraucht hätte. Nach so vielen Gesprächen habe ich begriffen, wie wenig Frauen und auch Männer in unserer Kultur immer noch dabei begleitet werden, in ihre eigenen Körper hineinzuwachsen und sich damit zurechtzufinden. Es passiert eben einfach. Man spricht nicht darüber.

Informationen gibt es zwar durch das Internet mittlerweile viel mehr als noch vor einigen Jahren, aber an der Tatsache, dass Frauen auch emotional in ihren Körper hineinwachsen müssen, hat sich nichts geändert. Bücher können manchmal ein guter Begleiter sein – gerade wenn man sich selbst noch nicht traut so offen Fragen zu stellen oder man akut mit den Auswirkungen des hormonellen Fremdgesteuertseins zu kämpfen hat.

Neben den persönlichen Zyklusgeschichten der Frauen, die aus unterschiedlichsten Lebensumständen und Zeiten berichten, wird es auch viele Bilder in dem Buch geben.

Bei den Portraits die ich gerade anfertige, stelle ich die Frage: “Wie sehe ich mich gerne als Frau?” Als Künstlerin interessiert mich, wie ich mit den Frauen in Kommunikation gehe und die Bilder erstelle. Leider ist auch in der Malerei das Bild der Frau geprägt durch die Augen und die Umsetzung von männlichen Künstlern. Ich finde spannend, wie einerseits die Frauen sich selbst gerne darstellen möchten und auf der anderen Seite, wie ich als Künstlerin meinen Blick auf die Frauen einbringe.